Unser Leistungsspektrum

Physiotherapie

  • Manuelle Therapie
  • Krankengymnastik
  • Atlastherapie
  • Neurologische Behandlungen nach Bobath
  • Triggerpunktbehandlung
  • Manuelle Lymphdrainage
  • Massagen
  • Behandlung von Cranio – Mandibulärer
    Dysfunktion
  • Extrakorporale radiale Stoßwellentherapie
  • Cross – Therapie
  • Medi -Tape

Physiotherapie

  • Standardisierte Heilmittelkombination (D1)
  • Lymph – Tape
  • Nervenmobilisation
  • Schlingentisch
  • Moorpackungen
  • Wärmebehandlung mit Heißluft
  • Kältebehandlung – Kryotherapie
  • Extensionen
  • Pilates
  • Faszientechnik
  • Hausbesuche

Podologie

  • Podologische Behandlungen (fachgerechte med. Fußpflege, auch bei Diabetikern und Blutern)
  • Nagelspangen
  • Korrektur von eingewachsenen Nägeln
  • Druckentlastungs- und Korrekturorthesen

Kurse

  • Pilates
  • Rehasport

Der Atlas, 1. Halswirbel oder C1, Träger des Kopfes, spielt in der Wirbelsäule eine entscheidende Rolle. Im Atlanto-Okzipital-GeIenk (C0-1) befinden sich 90% der Haltungsrezeptoren. Eine Fehlstellung oder Blockierung/ Funktionsstörung verändert im Laufe von Jahren die komplette Körperstatik und kann massive Schmerzen auslösen. Zwei Beispiele hierfür sind die Veränderung der Biomechanik der Kiefergelenke und des Beckens. Als Folge des Beckenschiefstands kommt es zu einer „funktionellen Beinlängendifferenz“. Durch ein Trauma. z.B. Sturz, Autounfall etc., werden ständig auftretende Beschwerden, z.B. des Kopfes, innerer Organe sowie Schlafstörungen ausgelöst. Durch eine Fehlstellung werden Blut- und Lymphgefäße sowie Nerven beeinflusst. Wird der Atlas nicht durch eine therapeutische Behandlung in die physiologisch richtige Stellung gebracht, kommt es nicht zu einer dauerhaften Linderung der Beschwerden.

Sehr viele Menschen leiden unter Problemen im Kiefergelenk und besuchen unsere Praxis mit den daraus resultierenden Symptomen, wie Schwindel, Tinnitus, Schmerz – Zuständen im Bereich der Kaumuskulatur, Kopfschmerzen und HNO- Problemen, sowie übergeleiteten Gelenkproblemen im Schulter- Arm Bereich oder in der Wirbelsäule. Durch neurophysiologische Verschaltungen ist die Kaumuskulatur eng mit der Nackenmuskulatur und der vorderen Halsmuskulatur verbunden. Auch stellt das Kiefergelenk ein sehr komplexes Thema dar mit Verbindungen zu den Bereichen Hyoid, Ohr, Kopfgelenken, Schulter und Halswirbelsäule. Somit kann das Kiefergelenk ausschlaggebend für eine Vielzahl von Beschwerden am Bewegungsapparat, aber auch in der HNO- oder Zahnheilkunde sein. Die Physiopraxis Zahn hat sich durch Fortbildungsmaßnahmen im Bereich der Osteopathie, Manualtherapie und interdisziplinär mit diesem Beschwerdebild genau befasst. So ist für den Erfolg eine gute Zusammenarbeit mit den beteiligten Zahnärzten und Orthopäden eine wichtige Voraussetzung.

Es ist eine der weltweit am häufigsten eigensetzten Untersuchungs-/ Behandlungstechnik bei neurologischen Erkrankungen. Sie wurde gezielt dazu entwickelt Bewegungsstörungen die aufgrund von Hirnschädigungen hervorgerufen werden können wie beispielsweise:
Halbseitenlähmungen nach einem Schlaganfall
Hirnverletzungen
Hirntumoren
Multipler Sklerose
Morbus Parkinson
und anderen neurologischen und neuromuskulären Erkrankungen, zu analysieren und darauf basierend, individuelle Behandlungsansätze anzuwenden.

Das Konzept setzt darauf, Bewegungen neu zu erlernen. Das Gehirn soll sich” umorgani-
sieren” d.h. gesunde Regionen sollen Funktionen, die zuvor von den erkrankten Hirnregionen ausgeführt wurden, neu erlernen und übernehmen. Während der Behandlung trainieren Physiotherapeut und Patient das Zusammenspiel von Sinnesorganen und Muskeln. Durch gezielte Reize erlernt der Patient die natürlichen Haltungs- und Bewegungsmuster neu. Ein ständiges Wiederholen der Übungen festigt die Verknüpfung neuer Nervenbahnen im Gehirn.

Die Ziele des Bobath-Konzeptes sind:

  • Förderung und Verbesserung der hemiplegischen Seite in Koordination mit der gesunden Seite
  • Hemmen der abnormen Haltungs – und Bewegungsmuster
  • Einschleifen der normalen Bewegungsabläufe im Alltag
  • Stimulieren der Sensibilität und Gleichgewichtsreaktion
  • Entwickeln der Körpersymmetrie und des Gefühls der Körpermitte
  • Verhindern von Schmerzen und Kontrakturen
  • Erhöhen der Selbständigkeit und Sicherheit im Alltag

Im Vergleich zu herkömmlichen, starren Bandagen oder Tapes sind die Klebestreifen des Kinesio-Tapings sehr elastisch und werden mit unterschiedlichen Spannungen auf die Haut geklebt. Das Tape kann eine Schmerzreduktion bewirken, die Spannung und Ansteuerung der Muskulatur positiv beeinflussen und Gelenkfunktionen unterstützen. In der Regel wendet man das Kinesio Tape in Verbindung mit anderen Behandlungsmethoden wie Krankengymnastik, Massage, manuelle Therapie als unterstützende Maßnahme an.

Indikationen (Beispiele):

  • Muskelverletzungen
  • Nervenreizungen (z.B. Carpaltunnelsyndrom, Ischiadicusreizung)
  • Akute oder chronische Rückenschmerzen
  • Bänderzerrungen (z.B. Sprunggelenk, Kniegelenk)
  • Sehnenzerrungen und Reizungen (z.B. Achillessehne)
  • Sehnenansatzerkrankungen (z.B. Patellaspitzensyndrom, Tennisarm, Schulter)
  • Gelenkinstabilitäten
  • Lymph- und Gelenkschwellungen

Die Manuelle Lymphdrainage ist eine Therapieform der physikalischen Anwendungen. Sie dient vor allem als Ödem- und Entstauungstherapie geschwollener Körperregionen an Rumpf und Extremitäten (Arme und Beine), welche nach Traumata oder Operationen entstehen können.
Auch wird die MLD häufig nach einer Krebserkrankung nötig, weil hierbei oft Lymphknoten befallen sind oder entfernt werden mussten und es dann anschließend zu Stauungen kommt. Durch kreisförmige Verschiebetechniken, welche mit leichtem Druck angewandt werden, soll Flüssigkeit aus dem Gewebe in das Lymphgefäßsystem verschoben werden.

Abrechnungshinweis:
Die MLD ist eine zusätzliche Qualifikation und somit Verordnungsfähig- und pflichtig.
Je nach Schweregrad der Erkrankung entscheidet der Arzt über die Dauer der Behandlung( MLD Teil-/ Groß-/ Ganzbehandlung)

Manuelle Therapie 

Sie ist ein systematisches physiotherapeutisches Untersuchungs-/ Behandlungskonzept um Funktionsstörungen an Wirbelsäule, Extremitäten und Weichteilstrukturen zu lokalisieren und zu analysieren. Häufig handelt es sich um reversible (umkehrbare) Funktionsstörungen, des Gelenks und/ oder der umliegenden Strukturen.
Durch diese spezielle Technik wird auf schonende Art die Gelenkbeweglichkeit wieder hergestellt, Blockaden der Wirbelsäule gelöst und Schmerzen gelindert.
Je nach Befund werden sowohl mobilisierende Maßnahmen, Weichteiltechniken und Kräftigungsübungen angewandt.
Um die Therapie unterstützend, langfristig zu sichern erhält der Patient ein Eigenübungsprogramm.

Abrechnungshinweis:
Manuelle Therapie ist eine zusätzliche Qualifikation und als solche verordnungsfähig. Die durchschnittliche Behandlungszeit /20 min. inkl. erforderlicher Dokumentation und Nachbereitung.

Pilates ist ein neu entdecktes, mehr als 80 Jahre altes Trainingsprogramm für Körper und Geist, benannt nach seinem Begründer Joseph Hubertus Pilates. Pilates wurde 1880 in Mönchengladbach geboren und starb 1967 in New York, wohin er 1926 emigriert war. Hier unterrichtete er selbst die außergewöhnliche Trainingsform bis zu seinem Lebensende. Pilates ist ein einfaches, aber zugleich hochwirksames Gesundheits- und Fitnessprogramm, dass aus einzelnen Fragmenten östlicher und westlicher Trainingsmethoden zusammengestellt ist. Ein ausgeklügeltes System aus präzisen, kontrolliert durchgeführten Bewegungen, die nicht nur Stärke und Flexibilität der Muskeln verbessern, sondern auch das körperliche Gleichgewicht fördern.

“Nach zehn Stunden spüren Sie den Unterschied. Nach zwanzig sehen Sie den Unterschied — und nach dreißig haben Sie einen neuen Körper.”

Joseph H. Pilates

Pilates Trainer versuchen die natürliche Muskelbalance ihrer Schüler wieder herzustellen, die durch einseitige Be­anspruchung und Belastung oder infolge Krankheiten und Verletzungen aus dem Gleichgewicht geraten ist. Aufgrund der hohen Anforderungen an Konzentration, Selbstkontrolle und Genauigkeit wird das Pilates Training oft als “Denkübung” bezeichnet. Die Ganzheitlichkeit von Pilates vereint sich mit den Grundlagen östlicher Meditations- und Bewegungstechniken. Ein verbessertes Gefühl für die Feinheiten von Bewegungsabläufen sensibilisiert Sie für Fehlhaltungen im Alltag. So können Sie Haltungsschäden durch eigene Korrektur vorbeugen und finden auch bei überwiegend sitzenden oder muskulär und mental fordernden beruflichen Tätigkeit genügend Entspannung und Durch-haltevermögen.

Fachgerechte Fußpflege, auch bei Diabetikern und Blutern

  • Hühneraugen-, Hornhaut- und Warzenbehandlungen
  • Korrektur von eingewachsenen Nägeln
  • Druckentlastungs- und Korrekturorthesen
  • VHO – Nagelspangen

– alle Kassen –

Was sind Stosswellen?
Stosswellen sind besonders kurze Schallimpulse mit sehr hoher Energie. Ihr medizi-
nischer Einsatz stammt aus der Urologie, dort dienen Stosswellen schon seit Beginn der 80er Jahre der Zertrümmerung von Nierensteinen. Da die Stosswellen von Außen in den Körper einwirken, wird die Therapie mit Stosswellen als Extrakorporale Stosswellentherapie (ESWT)bezeichnet.
Die Stosswellentherapie wurde mehrfach wissenschaftlich untersucht und hat in über 20 Jahren bei der täglichen Anwendung ihre hohe Wirksamkeit unter Beweis gestellt. Je nach Krankheitsbild, Studie und Studiendesign werden gute und sehr gute Ergebnisse in 50% bis 85% der Fälle erreicht. Diese Erfolge wurden nachgewiesen, obwohl die Stosswellentherapie erst zur Anwendung kommt, wenn andere Therapieverfahren zuvor versagt hatten oder alternativ eine Operation angestanden hätte. Im Gegensatz zur Operation bestehen bei der Stosswellentherapie kaum Risiken oder Nebenwirkungen. In seltenen Fällen kommt es zu Blutergüssen am Ort der Behandlung oder zu kurzzeitiger Verstärkung des Schmerzes im Anschluß an die Therapie.

Wo kann die Stosswellentherapie helfen ?

Die Stosswellentherapie wird seit vielen Jahren bei chronischen Schmerzen der Sehnenansätze angewendet. Mit den Stosswellen wird kein Gewebe zerstört, sondern es wird durch die hoch energetischen Schallwellen ein Selbstheilungsprozess eingeleitet. Auf orthopädischem Fachgebiet wurde in wissenschaftlichen Studien die Wirksamkeit und Effektivität von Stosswellen bei zahlreichen Erkrankungen nachgewiesen. So kann die Stosswellentherapie helfen, Operationen zu vermeiden. Als Standardindikationen für die Stosswellentherapie gelten:

1. Schulterschmerz, infolge der sogenannten Kalkschulter, Periarthritis calcarea oder PHS. Hintergrund ist eine sehr schmerzhafte Entzündung und Versteifung der Schultergelenkkapsel, die häufig von Kalkablagerungen begleitet oder durch diese hervorgerufen wird. Es handelt sich um eine chronisch wiederkehrende Erkrankung, die in den akuten Phasen zu unerträglichen Nacht- und Bewegungsschmerzen führen kann.

2. Ellenbogenschmerz, z. B. beim Tennisellenbogen oder Golferellenbogen. Diese Erkrankungen zählen zu den chronischen Entzündungen der Sehnenansätze, die mit einer Knochenhautreizung einhergehen. Die Ursache liegt häufig in einer Überbeanspruchung von Sehnenansätzen, die Begriffe „Tennis“ oder „Golf“ sind dabei nur beispielhaft zu sehen. Schmerzen beim Tennisellenbogen entstehen insbesondere beim Greifen oder Zufassen und können vom Ellbogen bis zur Hand ausstrahlen.

3. Fersenschmerz, z. B. bei Fersensporn oder Fascilitis plantaris. Die Entzündung Fußsohlen-Sehnenplatte liegt unter der Ferse am Übergang der Sehnenplatte zum Knochen des Fersenbeins. Bei röntgenologisch erkennbaren, spitzen Verkalkungen an diesem Sehnenansatz liegt ein Fersensporn vor. In beiden Fällen können heftige Schmerzen beim Auftreten der Ferse entstehen, insbesondere am Morgen oder nach Ruhephasen. Die Stosswellentherapie ist in beiden Fällen gleichermaßen wirksam.

4. Muskelverhärtungen und Verspannungen